Das Motto des Friedenslichts dieses Jahr war Frieden: Gefällt mir
– Ein Netz verbindet alle Menschen guten Willens –

 

Wir haben wieder einen Gottesdienst gefeiert mit anschließendem gemütlichen beisammensein mit Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck.

 

Es hat uns großen Spaß gemacht!

 

 

 

 

Dieses Jahr haben wir zum 1. Mal die Nikolausaktion stattfinden lassen. 

Wir haben uns nach dem Familienwortgottesdienst in Mannhof am 04.12.2016 vor der Kirche mit einem Tisch hin gestellt und die Fairtrade Nikoläuse (keine Weihnachtsmänner!! :) ) verspendet.

 

Die Aktion kam super an und wir sind unserem neuen Zelt ein Stückchen näher!

 

 

 

 

 

Erntedankumzug 2016

Mit "festem Schuhwerk und Liegestühlen" (wenn es nach dem BR geht :-P) waren wir wieder mit dabei und haben die 85 Jahre DPSG im Fürth noch einmal zelebriert.
Wir hatten großen Spaß dabei!!

 

 

 

 

 Weltkindertag 2016 - 24.09.2016

Dieses Jahr waren wir wieder mit dabei - am Weltkindertag im Südstadtpark in Fürth.

Wir haben eine Jurte aufgebaut und hatten unser Werbematerial dabei.

Für die Kinder gab es Dosenwerfen und die Möglichkeit sich eine eigene Kluft zu malen.

Wir hatten sehr viel Spaß und freuen uns aufs nächste Jahr!

 

 

 

 

 

Übergabeaktion Stamm SMS 2016

Dieses Jahr steht eine ganz besondere Übergabe bevor: Die Übergabe unsrer ersten Pfadistufe seit langem. Wir sind natürlich stolz wie Oskar – im wörtlichen Sinne.

Voller Begeisterung treffen wir uns an der Baustelle des MTV- Gebäudes in Fürth um gemeinsam im Stadtpark zu starten.

Aber wie können wir uns alle sicher sein, dass unsere angehenden Übergabekinder auch tatsächlich geeignet sind für ihre neuen Stufen?

Also machen wir für alle einen Stufentest: Teste dich selbst in welche Stufe du tatsächlich gehörst.

Schaut folgendermaßen aus: jeder füllt eine Art Fragebogen aus, zählt die erreichten Punkte zusammen und erhält am Ende die Aussage ob er doch wieder zurückgestuft werden muss oder vielleicht doch sogar aufsteigen darf. Dabei sind Fragen, wie: Welche ist deine Lieblingspfadfinderfarbe oder auch Wie schaut für dich die optimale Gruppenstunde aus?

Die Gruppe beim Ausfüllen der Fragebogen zur Stufe
 

Endergebnis war dann, dass wir scheinbar keine Wölflingsstufe haben oder unsere Wölflinge fühlen sich jetzt schon zu etwas höherem berufen, da diese sich alle bei dem Ergebnis der Jungpfadfinderstufe aufhielten. Lediglich ein älteres Jungpfadfinderkind, welches zu den Pfadis wechseln sollte befindet sich ebenfalls unter den Jungpfadfindern. Außer unserem Ausreißerkind stehen alle Übergabekinder in ihrer angehenden Stufe; da haben wir aber noch mal Glück gehabt. Wir werden sehen wie wir mit unserem Ausreißerkind umgehen. Scheinbar wird hier eine nochmalige Prüfung notwendig sein, oder wir drücken ein Auge zu und haben es somit nicht bemerkt. Wir wollen ja mal nicht so sein.

Nachdem alle Ergebnisse des Fragebogens aufgelöst wurden, ging es auch schon sogleich an das Eingemachte: Wo sind denn bitte die neuen Halstücher?

Mit GPS-Geräten ausgestattet sollte es auch sogleich auf die Suche danach gehen. Ein Laufzettel sollte uns von Station zu Station schicken. An jeder Station erhalten die Teilnehmer mindestens einen Buchstaben und eine Zahl.

Leider fanden die Geräte dass Wetter viel zu schön und gönnten sich noch einen Tag Urlaub. Also, dann halt anders; mit einiger Verspätung ging es dann doch noch los. Eine GPS-gestützte Schnitzeljagd durch die Fürther Altstadt. Gefüllt mit Fragen und Aufgaben von den Leitern.

Somit hatten die Kinder sich in drei Gruppen aufgeteilt und stiefelten zu den auf dem Laufzettel vorgegebenen Stationen. Zum einen mussten sie einige Aktionen zum Teamwork meistern, zum Anderen konnten sie ihr Wissen erweitern und zeigen.

Die Fragen sind natürlich versteckt und nicht immer eindeutig gleich erkennbar. Aber auch dass schaffen wir.

Am Ende schaffen wir es leider nicht die Schnitzeljagd zu vervollständigen. Wir treffen uns wieder im Stadtpark am Mehrgenerationenspielplatz und vergleichen unsere Ergebnisse. Zusammen können wir jetzt auch die schwierigsten Fragen auflösen. Gesagt, getan. Als Auflösung für die Buchstaben kommt doch tatsächlich „Allzeit Bereit“ heraus. Die Aufgabe der Nummern hat sich allerdings erledigt.

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit wird uns der Ort der Halstücher auf Anhieb verraten und uns wird die komplizierte Berechnung der finalen Koordinaten erspart.

Die grünen Halstücher sitzen in der Baumkrone und belächeln uns von oben herab. Mit einigem Schwung und Elan können wir diese aus ihrem Hochsitz befreien.

Die blauen Halstücher verstecken sich unter der Brücke und die Kinder, die nicht übergeben wurden haben tatsächlich einen Schatz gefunden, welchen sie natürlich mit allen gerecht geteilt haben. Schließlich haben wir uns das jetzt verdient!

Fazit des Tages: trotz anfänglicher Startschwierigkeiten und einer nur zur Hälfte erledigten Schnitzeljagd hatten wir viel Spaß und unser Endergebnis doch noch erreichen können: alle Übergabekinder haben ihr neues Halstuch erhalten – und falls doch nicht wird dies noch nachgeholt.

 

 

 

 

 

Robinson Crusoe und die 4 Elemelons

 

Dieses Jahr stand unser Sommerlager ganz im Zeichen von Robinson Crusoe. Robinson ist auf einer Insel gestrandet zusammen mit seinen 4 Freunden, den 4 Elemelons.

Unser Stamm hat sich dieses Mal zusammen mit den Wölflingen, Jungpfadfindern, Rovern und natürlich den Leitern nach Duggendorf – Nahe Regensburg – niedergelassen.

 

Tag 1: Ankunft

Am 30.07.2016 war es endlich soweit. Wir haben uns mit dem Zug und später mit dem Bus auf den Weg zu unserem Zeltplatz gemacht.

Nachdem wir angekommen sind, nach einer anstrengenden Wanderung auf den Berg, auf dem der Zeltplatz lag, gab es zunächst eine Stärkung und die Zelte wurden aufgebaut und bezogen.

Am Abend vor der Abendrunde hat uns eine Flaschenpost erreicht, in der Robinson Crusoe uns mitgeteilt hat, dass wir die Elemelons finden müssen. Ein Hinweis hat uns verraten, dass es was mit Feuer zu tun haben musste.

 

Tag 2: Workshoptag Feuer

Der 2. Tag stand ganz im Zeichen des Feuers. Es hat zwar den ganzen Tag geregnet, aber wir haben mit dem Feuer dagegen gestrotzt. Wir haben uns in Gruppen aufgeteilt und haben alles Mögliche über Feuer gelernt. Zum Beispiel, wie man Feuer anbekommt mit Watte und einer Batterie, oder wie man einen Feuerbogen baut.

Weil wir nun alles wussten, konnten wir am Abend unser Essen selbst kochen – natürlich über dem selbst gemachten Feuer. Jede unserer Gruppen hat einen Topf mit Zutaten für Spagetti Bolognese bekommen und so haben wir unser Essen selbst gekocht und es war sehr lecker!

Für die Rover war der Tag anders. Sie haben einen Herd zum kochen gebaut, da wir die ganze Woche auf offenem Feuer gekocht haben!

Durch das Hantieren mit dem Feuer haben wir auch sofort das Feuerelemelon angelockt. Die Flaschenpost, die uns am Abend erreicht hat, hat uns verraten, dass wir am nächsten Tag die Möglichkeit haben, das Erdelemelon anzulocken – aber nur auf dem Wasserweg.

 

Tag 3: Kanu fahren

Nicht weit von unserem Zeltplatz entfernt konnten wir mit Kanus auf der Naab fahren. Erstmal mussten wir jedoch die Strecke gegen den Strom paddeln.

Dies ging eine Zeit lang gut, doch an einer Stelle mit starker Strömung ist eines unserer 6 Boote gekentert. Also blieb uns nichts anderes übrig, als die Nassen Kids und Leiter zu trocknen und erstmal auf dem Spielplatz ein Eis essen. Wir haben uns dazu entschlossen die Strecke ab da wieder zurück zu fahren und konnten so die schöne Natur genießen, ohne Anstrengung, wie bei der Hinfahrt.

Am Abend haben wir uns viele Geschichten erzählt und hatten Glück – wir konnten so das Erdelemelon anlocken. Die Flaschenpost, die an diesen Abend angekommen ist hat uns verraten, dass der Wind uns einiges zu erzählen hat.

 

Tag 4: Regensburg

Was macht man, wenn man woanders, als daheim unterwegs ist? Klar, die Stadt anschauen. Heute hatten wir Unterstützung vom Wind. Der Wind hat uns erzählt, dass er schon seit vielen Jahrhunderten Regensburg besucht hat. Doch aufgrund seines Alters mussten wir ihn unterstützen und so die ein oder andere Frage beantworten. Und so sind wir losgezogen und haben Regensburg erkundet.

Ab Abend ist dann direkt das Luftelemelon zu uns gestoßen. Die Flaschenpost die heute zu uns kam hat uns verraten, dass wir morgen Ruhe haben würden.

 

Tag 5: Ruhetag

Ausschlafen, Entspannen und einfach faul rumliegen. Das haben wir uns verdient! Doch durch den Regen mussten wir auch hier viel erledigen und viele unserer Sachen erstmal trocken bekommen.

Abends gab es dann gegrillte Pizza. Hatte ein bisschen Ähnlichkeit mit einer Calzone – nur ohne Käse…

 

Tag 6: Freibad

Nach der erholten Pause konnten wir endlich mal wieder ein bisschen was unternehmen. Wir sind in das Freibad in Regensburg gefahren. Hier haben wir einen tollen Nachmittag verbracht und die Leiter haben mit uns Kids auch unser Versprechen vorbereitet.

Da wir noch nicht genug an diesem Tag erlebt haben durften die Wölflinge und die Jungpfadfinder vor ihrer Gruppe ihr Versprechen ablegen.

Versprechen Wölflinge

 

Versprechen Jungpfadfinder



Den Abend haben wir dann gemütlich am Lagerfeuer ausklingen lassen. Prompt haben wir an diesem Tag mit all dem Wasser das Wasserelemelon angelockt.

Das Wasserelemelon hat zu uns gefunden!

 

Tag 7: Geländespiel

Weil es die ganze Nacht durchgeregnet hat und auch unsere Leiter mitten in der Nacht uns umlegen mussten, da wir teilweise im Wasser lagen ist das Spiel am Vormittag ausgefallen. Wir haben diese Zeit benötigt um unsere Sachen trocken zu bekommen. Zum Glück hat das alles soweit geklappt, dass wir das Geländespiel am Nachmittag trotzdem spielen konnten.

Wir haben uns dazu in Gruppen aufgeteilt und mussten mit einer Karte Gegenstände finden. Um die Verstecke zu finden mussten wir mit den anderen Gruppen Murmelspiele gegeneinander spielen, damit Infos ausgetauscht werden konnten, wie die Verstecke sind. Das hat großen Spaß gemacht! Mit unseren Gegenständen konnten wir dann sogar bis zum Orakel vordringen, dass uns dann verraten hat, dass am Abend die Elemelons gebrochen werden müssen um den Fluch zu brechen.

Am Lagerfeuer an diesem Abend haben wir dann die Elemelons, die wir gefunden haben gebrochen. In jedem der Elemelons war ein Teil eines Briefes zu finden. Die 4 Teile erhaben den vollständigen Brief in dem stand, dass die Elemelons nun befreit sind. Robinson Crusoe hat sich bei uns bedankt, möchte nun aber doch noch weiter auf der Insel bleiben.

Als die Wölflinge und Jungpfadfinder in den Schlafsäcken verschwunden sind, haben unsere Rover an diesem Abend noch ihr verbrechen bei unserem Vorstand abgegeben. Es war ein Feierlicher Anlass am Lagerfeuer.

 

Versprechen Rover

Tag 9: Rückfahrt

Mit dem Zug ging es dann auch wieder zurück nach Hause. Wir werden die Zeit vermissen und wünschen Robinson Crusoe eine tolle Zeit weiter auf der Insel.

Gut Pfad!

 

 

 

 

Bezirkwochenende

CSI: Schornweisach

 

Vom 24.06. – 26.06.2016 war es endlich soweit: Der gesamte Bezirk ist wieder zusammen weg gefahren. Dieses Mal stand alles im Zeichen eines großen Mysteriums: Was soll passieren? Wer ist der Übeltäter? Wie soll es passieren? Und vor allem: Wo?

Begonnen hat alles am Freitagnachmittag, als wir mit Bussen zusammen auf den Zeltplatz gefahren sind. Kaum angekommen, haben wir auch schon unsere Baracken bezogen und sind zur gemeinsamen Stärkung gerufen worden. Nachdem wir alle gestärkt waren, gab es auch schon die 1. Pressekonferenz, in der wir auf das Vorhaben hingewiesen wurden und in der die neuen Kadetten ausgewählt haben, um die Tat zu vereiteln. Natürlich mussten wir uns erst mal alle Kennen lernen, damit die Arbeit leichter von der Hand geht. Spiele waren hier die beste Idee. Danach haben wir den Abend gemeinsam am Lagerfeuer ausklingen lassen.

Gleich am nächsten Morgen ging es mit einer ausgiebigen Stärkung weiter. Wir sind in unsere jeweiligen Abteilungsteams gegangen um die ausstehenden Fragen zu beantworten. Die Wölflinge haben zum Beispiel durch das Lernen von Kompasslesen einen großen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Rund um den anliegenden See waren hier die Workshopstationen aufgebaut, an denen die jüngsten Kadetten ausgebildet wurden.

Die älteste Einheit, die Rover, hatten es nicht ganz so leicht. Sie mussten einem Leichenfund nachgehen und waren bis Samstagmittag schwer beschäftigt und mussten am Freitag bis tief in die Nacht den Hinweisen nachgehen.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen gab es ein wenig freie Zeit, in der dann auch Zeit war im See zu schwimmen. Nachmittags ging es dann weiter mit einem gemeinsamen Geländespiel, bei dem die Einheiten gegeneinander gespielt haben und ein Puzzle sammeln mussten.

Abendessen gab es am Abend natürlich auch. Danach fand der Gottesdienst statt, in dem das Kirchenbild der DPSG beschrieben wurde. Da wegen dem Regen das Nachtspiel abgesagt wurde, gingen die Einheiten, nach der Lagerfeuerzeit, völlig kaputt ins Bett.

Als das Frühstück am Sonntag vorbei war, gab es noch viele gemeinsame Spiele und noch eine letzte Pressekonferenz, in der die Kadetten ihre Hinweise zusammengetragen haben. Der Angreifer wurde daraufhin gefasst und konnte erledigt werden. Über das ganze Lager hinweg haben unsere 3 neuesten Kadetten sich während des Lager sehr verdient gemacht und konnten daher mit dem Halstuch in orange ausgezeichnet werden.

Ihre Aufgabe bestand darin aus jedem anderen Stamm einen Kadetten und eine Führungspersönlichkeit kennen zu lernen. Diese mussten dann dem eigenen Kapitän vorgestellt werden. Anschließend mussten die Kadetten noch jemanden finden, der ihnen mit dem Freundschaftsknoten das Halstuch verliehen durfte.

Nach einem schönen Wochenende sind wir dann nach dem großen Abschlusskreis mit den Bussen wieder nach Hause gefahren.

Wir freuen uns auf das nächste Mal!

 

 

 

Georgstag 2016 „Was glaubst du Was(s)er kann?“

 

Was haben viele junge Menschen an einem verregneten Samstag in Bamberg gemeinsam? Sie feiern den sogenannten Georgstag. Warum das Wetter perfekt zum Motto gepasst hat – wer weiß das schon so genau. Hauptsache ist – es hatten alle ihren Spaß dabei.

Bevor es in den Tag startet

In aller Frühe startet der Bus von unserem Pfarrzentrum Mannhof aus, und bringt uns, schlaftrunken wie wir sind, nach Bamberg zur Jahnwiese. Dort angekommen begeistern zunächst einmal die Feuerwehrautos, die bei unsrer Ankunft Vorort Fluchtartig den Parkplatz der Jahnwiese verlassen haben. Sogar ein Rettungsboot hatten sie im Schlepptau. Wir fragen uns langsam was wird der Tag so bringen? Bootfahren würde zumindest zum Motto – allerdings nicht wirklich zum Wetter – passen. Oder vielleicht doch?

Auf der Jahnwiese sind wir die Ersten. Wir haben also noch jede Menge Zeit und toben uns auf der Wiese und auf dem Spielplatz aus. Wobei dies ehrlich gesagt auch eher eine Warmhalte-aktion ist; damit man den Regen nicht die ganze Zeit über spüren muss.

Bevor es losgeht werden die Teilnehmer gebeten Wasserkanister aufzufüllen in ihrer jeweiligen Stufenfarbe. Für jede Stufe ein Wasserkanister und für jedes Kind einen halben Schöpfer Wasser. So können wir am Ende sehen, welche Farbe am meisten vertreten ist. Wir sind gespannt. Am Ende war es der orangene Kanister, also unsere jüngsten Mitglieder der DPSG, der schon fast übergelaufen ist vor lauter begierigen Teilnehmern.

Es geht los…

Und endlich geht es los. Wer das Spiel eins- zwei oder Drei kennt der weiß jetzt was es heißt mit 300 Pfadfindern ein paar Fragen zum Thema Wasser zu klären – jeder Stamm hat die Aufgabe eine Schätzfrage mit vorgegebenen Antworten zu bewerten und sich an die Richtige Stelle zu stellen. Allerdings ging das Licht lediglich in den Köpfen derer an, die es falsch beantwortet hatten und sozusagen richtig gestellt wurden.

Wir werden kurz in den Tag eingewiesen und die Jugendstufen machen sich bereits zusammen mit ihren Leitern auf den Weg in Richtung Stadtmitte.

Die Kinderstufen bleiben auf der Jahnwiese und erfreuen sich an Wasserspielen. In Gruppen eingeteilt gibt es da viel zu entdecken. Wie filtert man Wasser mit Naturmaterialien, sodass es am Ende sauber ist? Wie hoch kann eine mit Wasser gefüllte Flasche fliegen, nur aufgrund von Druck? Fließt Wasser nach oben? Und vieles, vieles mehr. Insgesamt waren es 22 Stationen, die sich die Veranstalter ausgedacht haben und für Begeisterung sorgen. Für eine Gruppe soll es sogar nach dem Mittagessen zum örtlichen Wasserwerk gehen. Na, ob wenigstens die trocken bleiben?

Nach dem Mittagessen und einer längeren Verschnaufpause geben alle wieder voll Gas. Die Jugendstufen sind pünktlich zum Mittagessen wieder auf der Jahnwiese aufgeschlagen und können uns nun endlich erzählen, was sie tolles erlebt haben – und tatsächlich waren einige auf einem selbstgebauten Floß unterwegs – Respekt!

Klatschnass, wie die meisten mittlerweile waren – nicht nur von den Wasserspielen – geht es in Richtung des Bamberger Doms.

Auf dem Weg zum Dom

Da wir es nicht eilig haben bilden wir relativ schnell schon das Schlusslicht der riesigen Pfadfindertraube. Durch den wundervollen Park schlendern wir den anderen langsam hinterher. Da wir allerdings aus dem Schwärmen nicht hinaus kommen, haben wir die anderen Teilnehmer recht schnell verloren. Na gut – wie schwer kann es schon sein einen Dom zu finden?

Mit Begeisterung machen wir auf unserem Weg Bekanntschaft mit einem Herr und einer Frau Ente. Überhaupt nicht ängstlich folgen uns die beiden und watscheln genüsslich hinter uns her. Hach sind die süß!

Nur mit Mühe können wir uns losreißen und schaffen es dann tatsächlich mit ein bisschen Uneinigkeit zwischen den Kindern, doch noch Zivilisation zu entdecken. Sobald die ersten Häuser ausgemacht wurden, konnte man den Dom auch schon gar nicht mehr verfehlen. Also gut, dann noch das letzte Stück hinauf.

H2O 16 oder vielleicht doch etwas anderes?

Dort angekommen stellen wir fest, dass von den ca. 300 angemeldeten Pfadfindern sogar noch Platz für viele weitere Menschen gewesen wäre. Wir warten auf die letzten Verbliebenen der Jugendstufe – die noch Aufgaben in Bamberg selbst zu lösen hatten.

Und dann beginnt auch schon unser gemeinsamer Gottesdienst zum Thema Wasser. Wasser steht nicht aufgrund des Regenwetters bei uns so hoch im Kurs, sondern aufgrund unsrer diesjährigen Jahresaktion unter dem Motto „H2O 16“, wo sich ebenfalls alles um das Thema Wasser dreht. Aber natürlich darf in dem Gottesdienst der Hl. Georg, unser Namenspatron, nicht fehlen! Drachen besiegt man schließlich auch nicht alle Tage.

Nach dem Gottesdienst gibt es draußen auf dem Domplatz einen großen Abschlusskreis mit allen 300 Teilnehmern. Selbst die Touristen bleiben stehen und staunen nicht schlecht als alle gespannt auf den Abschluss warten und man die Abschiedsworte bei einem Mäuschengehör sogar verstehen konnte. „Gut Pfad“ und die Heimreise mit den Bussen steht wieder an – dazu schnell nach unten um nicht noch nässer zu werden – wenn dies überhaupt noch möglich ist.

Ich bin überzeugt davon, dass es eine gute Idee ist auf dem nächsten Georgstag „Sonnenschein“ als Thema zu nehmen; dann klappt’s auch besser mit dem Wetter!